Die vierte Generation
und über 120 Jahre Bautradition

  • pachtet der Ziegelmeister Johann Rygol seine erste Ziegelei in Kattowitz/Oberschlesien.

    Er begründet damit eine Familientradition im Baustoff- und Baubereich, die nun schon seit über hundert Jahren besteht.

    • 1892
  • übersiedelt er nach Gleiwitz-Petersdorf und erwirbt dort eine Ziegelei. Im Laufe der Jahre entwickelt sich daraus ein angesehener Betrieb der Bau- und Baustoffbranche.

  • gehören dem Unternehmen bereits drei Ziegeleien in Friedenshütte, Ornontowitz und Gleiwitz. Außerdem ein Architekturbüro, eine Bauunternehmung, ein Brunnenbau-Unternehmen sowie ein Sägewerk und eine Tischlerei.

    • 1920
  • macht sich der älteste Sohn Karl, Baumeister und Architekt, selbstständig und gründet mit seiner Frau Hilde in Gleiwitz eine Bauunternehmung. Bedeutende Bauten der Stadt wie das „Haus Oberschlesien“ werden von dieser errichtet. Drei seiner Geschwister führen die Firmenteile von Johann Rygol nach dem Tod des Vaters erfolgreich fort

  • wird der gesamte Familienbesitz enteignet.

  • pachten Karl und Hilde Rygol, nahezu mittellos, aber voller Mut und Ideen, in Painten bei Kelheim einen Steinbruch von der Bayerischen Forstverwaltung sowie das Natursteinwerk Raßhofer.

    Am 10. Mai 1946 nehmen die beiden Werke den Betrieb unter dem Namen Steinbruch Painten Karl Rygol auf.

    In den ersten Jahren betreibt Karl Rygol außerdem eine Bauunternehmung, die auch Geschosswohnungsbauten in Regensburg, Parsberg und Hemau errichtet.

    • 1946
    • 1946
  • Ab dem 1. Oktober 1947 nennt sich die Firma „Kalkwerk und Steinbruch Karl Rygol“. Die Söhne Klaus und Werner, die 1947 und 1948 aus der Kriegsgefangenschaft zurückkommen, unterstützen die Eltern beim Aufbau des Werkes.

  • Klaus und Werner Rygol werden Mitarbeiter des Werkes. Klaus geht nach München und übernimmt den Verkauf. Werner zieht es nach Painten, um die kaufmännische Organisation aufzubauen und die Betriebsabläufe zu rationalisieren.

  • Die Firma wird in eine KG umgewandelt. Karl und Hilde Rygol werden Komplimentäre. Klaus und Werner werden Kommanditisten. Werner Rygol wird zum Prokuristen bestellt. Die Firma heißt nun „Kalkwerk Karl Rygol K.G.“. Hergestellt werden alle Sorten von Bau- und Düngekalken.

  • Werner Rygol scheidet als tätiger Gesellschafter aus und widmet sich nur noch dem Dämmstoffwerk. Frau Hilde Rygol übernimmt wieder den kaufmännischen Bereich und wird hier sehr erfolgreich von dem Mitarbeiter Paul Ossig unterstützt.

  • Karl Rygol baut die erste Produktionsanlage für Fertigmörtel.

  • übernimmt Klaus Rygol die Geschäftsleitung des Kalkwerkes. Unter seiner Regie entwickelt sich die Firma zu einem bedeutenden Trockenmörtel-Produzenten.

  • Werner Rygol veräußert seine Anteile an der Kalkwerk Rygol K.G.

  • übergibt Klaus Rygol die Geschäftsleitung an seinen Sohn Dr. Wolfgang Rygol, der seit 1987 in der Firma tätig ist. Die Firmierung wird in Kalkwerk Rygol GmbH & Co. KG geändert. Die Kontinuität in der Firmenpolitik wird auch von der vierten Generation erfolgreich bewahrt.

  • gründet Werner Rygol am 20. März ein Werk für Leichtbauplatten.

    Folgende wichtige Stationen zeigen die Entwicklung der heutigen RYGOL-Dämmstoffwerke auf.

    • 1957
    • 1957
  • werden im damaligen „RYGOL-Leichtbauplattenwerk“ ausschließlich Leichtbauplatten nach DIN 1101 hergestellt.

    • 1957
  • Firmengründer Werner Rygol erweitert die Produktpalette durch die Produktion von Dämmstoffen aus Styropor.

  • Von Dämmplatten zu Schallplatten. Werner Rygol zieht sich aus der Geschäftsleitung zurück und baut in München ein Musikstudio mit Verlag auf, das er bis ins Jahr 2004 betreibt.

    • 1978
    • 1978
    • 1978
  • Eintritt von Dipl.-Ing. Michael Rygol in die Geschäftsleitung.

    • 1978
  • Spezialisierung auf konfektionierte Produkte, vor allem Wärmedämm-Verbundsystem-Platten.

  • Für Aufsehen sorgte 1990 die Errichtung einer Styropor-Recycling-Anlage. Mittlerweile Sammelstelle für ganz Bayern, wurden hier jährlich bis zu ca. 100.000 m³ Styropor-Abfälle zu Recyclat bester Qualität verarbeitet.

    • 1990
    • 1990
  • Durch die Öffnung der Grenzen in die neuen Bundesländer ergibt sich ein erhöhter Bedarf an Dämmstoffen. Es werden nun auch außerhalb Bayerns Baustoffgroßhändler und Vollwärmeschutz-Systemhersteller in den gesamten neuen Bundesländern beliefert.

  • Errichtung neuer Hallen für Produktion und Lager in Painten, Bayern.

    • 1992
  • Erhöhte Nachfrage durch neue Wärmeschutzverordnung.

    In den folgenden Jahren werden permanent Modernisierungen, Rationalisierungen sowie Umwelt- und Schallschutzmaßnahmen sämtlicher Anlagen durchgeführt, um den immer höher werdenden Qualitätsrichtlinien unserer Kunden Rechnung zu tragen.

    • 1994
  • Erweiterung um eine moderne Schneid- und Fräsanlage. Vergrößerung des eigenen LKW-Fuhrparks, um noch besseren Kundenservice bieten zu können. Inzwischen stehen im Stammwerk Painten über 100.000 m² Betriebsflächen zur Verfügung, die bereits mit 25.000 m² Büro-, Produktions- und Lagerflächen überbaut sind. 1995 finden hier über 85 Beschäftigte Arbeit.

    • 1995
    • 1995
  • Baubeginn des neuen RYGOL-Dämmstoffwerkes in Lauta, Sachsen.

    Nach modernsten Gesichtspunkten und Erkenntnissen entsteht eines der modernsten EPS-Hartschaumwerke auf einer 90.000 m² großen Grundstücksfläche. Davon sind 15.000 m² mit Büro-, Produktions- und Lagerflächen ausgestattet. 1998 werden hier 50 Mitarbeiter beschäftigt.

    • 1997
    • 1997
  • Im Juli startet die Produktion am Standort Lauta. Zu diesem Anlass findet eine gebührende Eröffnungsfeier mit Belegschaft und Gästen statt.

    • 1998
  • Auch in jüngster Vergangenheit erkennt der geschäftsführende Gesellschafter Michael Rygol die Zeichen der Zeit: Er errichtet auf
    8.800 m² Hallendächern im Werk Painten eine der größten Photovoltaik-Anlagen in unserem Raum. Diese soll in den nächsten 20 Jahren etwa 300.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr in das öffentliche Netz einspeisen.

    • 2004
  • Mit Baubeginn 2005 werden in Painten weitere sieben Lagerhallen mit einer Fläche von über 8.000 m² errichtet. Damit wächst das gesamte Betriebsgelände des RYGOL-Dämmstoffwerkes auf über 100.000 m². Die Anlagenleistung der Photovoltaik-Anlage beträgt nun 1,15 MWp und ist auf ca. 25.000 m² Dachfläche des Dämmstoffwerkes installiert. Im Jahresdurchschnitt werden 1.035.000 kWh produziert, rund 400 Haushalte können damit versorgt werden. Die jährliche Einsparung an CO2-Emissionen beträgt 1.166 Tonnen.

    • 2006
  • wird in Lauta eine neue Lagerhalle mit 2.400 m² errichtet sowie eine zweite Schneidanlage für Sonderzuschnitte installiert.

    Außerdem projektiert man eine Dampfleitung vom benachbarten Entsorgungsfachbetrieb TA Lauta zum RYGOL-Dämmstoffwerk. Gleichzeitig wird das 55.000 m² große Grundstück zwischen den beiden Werken erworben. Im März 2009 sind die Bauarbeiten abgeschlossen – der Dampfbezug von der TA Lauta für die Dämmstoffproduktion kann nun erfolgen.

    • 2008
  • In den folgenden drei Jahren kommen in Painten weitere Blocklagerhallen mit einer Fläche von 4.000 m² hinzu. Somit addieren sich die gesamten überdachten Flächen in Painten auf rund 33.000 m². Die Photovoltaik-Anlage wächst in drei Bauabschnitten auf eine Gesamtleistung von 1,366 MWp.

    Ende 2008 kann das neue Verwaltungsgebäude mit ca. 800 m² Fläche bezogen werden. Mit modernster Technik ausgestattet, wird die frei werdende Energie der Dämmstoffproduktion bei Bedarf zur Kälte- und Wärmeerzeugung genutzt.

    • 2009
  • wird in Lauta eine neue Blocklagerhalle mit 3.400 m² Grundfläche installiert. Damit wachsen in Lauta die Büro-, Produktions- und Lagerflächen auf insgesamt 20.200 m² an.

    Außerdem werden 2009 sämtliche Dächer in Lauta mit einer Photovoltaik-Anlage versehen. 2010 kommt eine Photovoltaik-Freiflächenanlage hinzu. Die Gesamtleistung der Photovoltaik-Anlage in Lauta beträgt nun ca. 3 MWp. Betrachtet man die Gesamtleistung aller Photovoltaik-Anlagen in Painten und Lauta, ergeben sich 4,405 MWp.

    • 2010
  • wird die mit Baubeginn 2011 eingeleitete Werkserweiterung in Lauta fertiggestellt. Die überdachten Flächen betragen nun zusammen mit den sechs neu errichteten Produktions- und Lagerhallen über 31.300 m².

    Die Photovoltaik-Anlagen des Standorts werden zeitgleich um die hinzugekommenen Hallendächer ergänzt, wodurch sich eine Gesamtleistung von 3,686 MWp ergibt. Alle Photovoltaik-Anlagen in Painten und Lauta betragen nun 5,188 MWp.

    • 2012
  • Inbetriebnahme einer neuen PV-Anlage für den Eigenverbrauch im Werk Painten

    2013

    Zu den bereits vorhandenen Photovoltaikanlagen kamen im Werk Painten nun neue Anlagen für den Eigenverbrauch mit einer Leistung von 403 kWp hinzu. Die mit dieser Technologie erzeugte Elektrizität liefert einen großen Anteil der benötigten Energiemenge für unsere Produktion.

  • Effizientes Energiemanagement

    Wir haben uns zum Ziel gesetzt, umweltfreundliche Dämmstoffe durch Anwendung energieeffizienter und ressourcenschonender Verfahren herzustellen. Deshalb ist Anfang 2014 im Werk Painten eine gasbefeuerte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage in Betrieb gegangen, aus welcher wir die gesamte freiwerdende Energie in Form von Elektrizität und Wärme nutzen können. Das Werk Lauta ist bereits seit 2009 durch eine Dampfleitung an die Kraft-Wärme-Kopplung des benachbarten Entsorgungsfachbetriebes TA Lauta angebunden. Auf diese Weise sind wir in der Lage, unsere CO2-Bilanz weiter zu optimieren.

    Außerdem führen wir in beiden Werken, um die Energie effektiv zu verwalten und die Energiekosten entscheidend senken zu können, ein komplettes Energiemanagement inklusive Energiemonitoring ein.

    • 2014
    • 2014

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